Presse

Laufen für guten Zweck

Stuttgart 26 | 5 | 2017

Benefizlauf der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation

Zugunsten von hilfsbedürftigen Kindern haben über 330 Läufer beim Benefizlauf „Charity Walk & Run“ in Stuttgart mitgemacht.

Link zum Video:
https://www.regio-tv.de/video_titel,-Laufen-fuer-guten-Zweck-_vidid,127500.html

Regio TV Stuttgart
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11.06.2017 – 21:35 Uhr

JOGGEN UND LAUFEN FÜR DEN GUTEN ZWECK

Von Peter Hartmann (22.05.2017)

Bereits zum elften Mal ging am Sonntag der Charity Walk & Run der Wiesbadener Ahmadiyya-Gemeinde am Warmen Damm unter der Schirmherrschaft vom Oberbürgermeister Sven Gerich an den Start. Am Kinderlauf beteiligten sich 71 Kinder, die rund um den Warmen Damm auf die Strecke gingen.  Um 12:00 dann der große Startschuss für den 11. Charity Walk & Run. Unter dem Motto „Laufen, Begegnen, Helfen“ liefen 722 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den sonnigen Kurpark in Wiesbaden. Während die Fünf-Kilometer-Läufer nur eine Runde durch den Park liefen, hatten die Zehn-Kilometer-Läufer die Möglichkeit, eine zweite Runde durch den Park zu laufen.

Nachdem alle Läuferinnen und Läufer voller Motiviation die Ziellinie passiert hatten und sich mit Wasserflaschen versorgen ließen, begann die Siegerehrung, die, mit Rezitationen aus dem Koran inclusive deutscher Übersetzung begann. Anschließend gab es Grußworte von den Vorsitzenden der Hilfsorganisation. Schließlich kam es zur Preisverleihung, bei der für jede Disziplin jeweils die drei besten Läuferinnen und Läufer ausgezeichnet wurden. Anschließend wurden auch die Bestplatzierten in der jeweiligen Altersgruppe mit Auszeichnungen versehen.

Mit einer Teilnehmerzahl von 722 beläuft sich die Spendensumme auf mehr als 10.000 €. Damit war  auch der diesjährige Charity Walk & Run ein sehr großer Erfolg.

Hit Radio FFH
https://www.ffh.de/news-service/hessen/wiesbaden/toController/Topic/toAction/show/toId/119485/toTopic/joggen-und-laufen-fuer-den-guten-zweck.html
11.06.2017 – 21:30 Uhr

Charity Walk and Run

Von: Wiesbaden.de

Der elfte “Charity Walk and Run” der Jugendorganisation der “Ahmadiyya Muslim Jamaat” wurde in diesem Jahr am Sonntag, 21. Mai, im und rund um den Kurpark ausgetragen. Alle Einnahmen des Benefizlaufs kommen Kindern in unterschiedlichen Projekten zugute.

Der elfte “Charity Walk and Run” der Jugendorganisation der “Ahmadiyya Muslim Jamaat” fand 2017 am Sonntag, 21. Mai, rund um den Kurpark zugunsten der “Bärenherz Stiftung”, der “Zwerg Nase Stiftung” und einem Projekt für Waisenkinder in Benin von Humanity First statt. Die Schirmherrschaft hatte erneut Oberbürgermeister Sven Gerich übernommen.

Erwachsene Sportler: Zehn Kilometer-Lauf – Fünf Kilometer-Walk

Der Startschuss zum Lauf über zehn Kilometer für Erwachsene fiel um 12 Uhr, gelaufen wurde anschließend durch den Kurpark, Start und Ziel befanden sich am Warmen Damm. Die Strecke des Zehn- und des Fünfkilometerlaufs sowie die des Walks über fünf Kilometer verlief durch den Kurpark. Das Startgeld betrug mindestens 15 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche bis zum 15. Lebensjahr mussten zehn Euro bezahlen. Die Startgelder kommen ausschließlich Einrichtungen zugute, die kranken, behinderten und vernachlässigten Kindern helfen.

Jede Läuferin oder jeder Läufer konnte als Einzelperson starten, aber auch als Gruppe auf die Strecke gehen. Auch Unternehmen, Vereine und Schulklassen konnten Laufgruppen bilden. Für die Läufer auf der Zehnkilometerstrecke gab es auch dieses Jahr wieder eine elektronische Zeitmessung. Nach dem Lauf erfolgte eine Siegerehrung mit einem Schlusswort der Ehrengäste. Jeder Teilnehmer bekam nach der Zielankunft eine personalisierte Teilnehmerurkunde überreicht.

Lauf für Kinder

In diesem Jahr stand zum dritten Mal ein so genannter Kinderlauf über 800 Meterauf dem Programm. Die Nachwuchsläufer bis zum zwölften Lebensjahr gingen um 11.30 Uhr an den Start.

Bärenherz, Zwerg Nase und Humanity First

Die “Bärenherz Stiftung” finanziert ein Kinderhospiz in Wiesbaden-Erbenheim, die “Zwerg Nase Stiftung” betreibt ein Haus für behinderte und schwerstkranke Kinder an den Wiesbadener Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken und “Humanity First” ist eine weltweit operierende Hilfsorganisation. Mit den Spenden wird der (Weiter-)Bau eines Waisenheims in Benin in Afrika unterstützt.

http://www.wiesbaden.de/sport/veranstaltungen/content/charity-walk-run.php
11.06.2017 – 21:30 Uhr

Muslime spenden

Stuttgarter Zeitung (Ausgabe 9.11.2016)

S-Mitte Der Erlös von “Charity Walk and Run” geht an das Kinderhospiz.
Von Amelie Englert

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Feierliche Spendenübergabe: Rashid Kamal, Sajad Butt, Elvira Pfleiderer, Naseer Usman, Rudolf Horn und Kamal Ahmad (von links) Foto: Amelie Englert

“Eigentlich tun wir nur unsere Pflicht”, sagt Kamal Ahmad. “Der Islam schreibt den Gläubigen vor, zu helfen, wann immer sie können, unabhängig von Geschlecht, Religion oder Kultur des Hilfsbedürftigen.”

Ahmad ist Sprecher der Ahmadiyya Muslim Jamaat, der größten islamischen Gemeinde der Welt, die auch in Deutschland über 36 000 Mitglieder zählt. Werte wie Barmherzigkeit und Nächstenliebe gegenüber allen Menschen werden hier besonders großgeschrieben und das ehrenamtliche Engagement ist wesentlicher Bestandteil des Gemeindelebens, schon in der Jugendorganisation. Diese organisiert seit 2014 den “Charity Walk and Run”, einen Benefizlauf bei dem zugunsten von lokalen Kinderhilfseinrichtungen gelaufen wird.
Wie auch im letzten Jahr gingen die Startgelder an Humanity First e.V. und an das Stuttgarter Kinderhospiz. Über die diesjährige Spende freut sich Elvira Pfleiderer, die Projektleiterin des Kinderhospizes, ganz besonders: “Momentan richten wir das erste stationäre Kinder- und Jugendhospiz in der Landeshauptstadt ein. Das ist uns ein großes Herzensprojekt, für das wir jegliche Spender brauchen.” Doch bei der Kooperation mit der Ahmadiyya Muslim Jamaat stehe nicht nur die Spende im Mittelpunkt, sondern auch die interkulturelle Zusammenarbeit. “Wir betreuen auch viele Familien mit Migrationshintergrund, da wäre eine muslimische Gemeinde als Ansprechpartner natürlich gut”, so Pfleiderer. Dies sei für das neue stationäre Hospiz im Gespräch. Auch der Ahmadiyya Muslim Jamaat geht es um den Dialog der Kulturen. “Die öffentliche Wahrnehmung des Islam ist oft negativ behaftet. Wir möchten mit unserer Initiative dem entgegentreten und so mehr Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen schaffen”, sagt Kamal Ahmad. “Außerdem soll das auch ein Appell an andere Muslime sein, sich in ihrer Kommune zu engagieren und auch nicht-muslimischen Mitbürgern zu helfen.”

Charity Walk & Run in Berlin

Mit Wohltätigkeit gegen Islamfeindlichkeit

Von Sabine Kinkartz (15. Dezember 2015)

Nach den Terroranschlägen in Paris sehen sich viele Muslime einem Generalverdacht ausgesetzt. Die Berliner Ahmadiyya-Gemeinde setzt dem ungerechtfertigten gewalttätigen Image karitative Aktionen entgegen.

Anderen etwas Gutes tun – in der Vorweihnachtszeit gehört das fast schon zum guten Ton. Kein Tag vergeht ohne Spendenaufrufe, Benefizveranstaltungen oder ähnliches Engagement für einen sozialen Zweck. Und so erscheint es auf den ersten Blick kaum erwähnenswert, wenn ein Kinderhospiz in Berlin einen Spendenscheck über 2000 Euro erhält. Doch die gute Tat ist in diesem Fall so alltäglich nicht und mit Weihnachten hat sie gar nichts zu tun – auch wenn sich die Wohltäter und die Beschenkten nach der Scheckübergabe für das obligatorische Gruppenfoto vor einem Weihnachtsbaum ablichten lassen.

Das Geld hat die Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat gesammelt. Die jungen Muslime haben dafür einen “Charity Walk & Run” auf dem Gelände des früheren Flughafens Tempelhof veranstaltet. Der Träger des Kinderhospizes Berliner Herz ist der Humanistische Verband Deutschlands, der eine säkulare Auffassung vom Leben und der Welt vertritt. Islam und Atheismus, wie passt das zusammen?

Vorbild sein

Für Hafiz Usama, Munir Ahmad Shahid, Tino Anjum und Qasim Unger, die in das Hospiz gekommen sind, um den Scheck in einer kleinen Zeremonie zu übergeben, sind Religion und Weltanschauung in diesem Fall zweitrangig. “Es geht darum zu helfen, Pflichten in der Gesellschaft zu übernehmen, sich in den Dienst der Menschheit zu stellen”, sagt Qasim Unger und räumt auch gleich mit einem Vorurteil auf: “Wir haben keinen missionarischen Gedanken dabei, so nach dem Motto, wenn wir hier ein bisschen in die Öffentlichkeit gehen, dann haben uns alle lieb und vielleicht kommt dann der eine oder andere zu uns und konvertiert. Darum geht es nicht.”

Die Ahmadiyya ist eine muslimische Religionsgemeinschaft, die in Hessen und Hamburg seit einigen Jahren als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt, also den christlichen Kirchen gleichgestellt ist. Sie setzten sich bewusst für ein Miteinander in Deutschland ein, sagen ihre Mitglieder. Es sei für sie “eine Pflicht, dem Land, in dem wir leben, Loyalität entgegen zu bringen”, so Unger. Sie wollten Vorbilder sein. Die Gemeinde sei auch in der Flüchtlingshilfe aktiv, berichtet Munir Ahmad Shahid: “Wir sind auch jede Nacht in der Erstaufnahmestelle im Landesamt für Gesundheit und Soziales und versorgen die Menschen mit Essen und heißen Getränken, meistens bis vier Uhr morgens.”

Islamische Reformbewegung

Vielleicht hängt diese Einstellung mit der Geschichte der Religionsgemeinschaft zusammen, die vor 125 Jahren in Indien als islamische Reformbewegung gegründet wurde. Von “orthodoxen” Muslimen wird die Ahmadiyya oft als außerhalb des Islams stehend betrachtet, in Pakistan ist sie eine verfolgte Minderheit. Viele Anhänger leben im Ausland, in Deutschland zählt die Gemeinde rund 40.000 Mitglieder.

Anna Kuntze, die Integrationsbeauftragte des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, freut sich über die Spendenaktion der muslimischen Gemeinde. “Ich hoffe, Sie bleiben uns noch lange erhalten hier im Bezirk”, sagt sie an die Männer gewandt. Es sei toll, dass die Ahmadiyya-Mitglieder helfen würden, das Leben der Kinder im Hospiz ein bisschen lebenswerter zu gestalten.

Gegenbild zum Terror

“Für mich hat diese Aktion aber auch einen symbolischen Wert”, sagt sie. Es sei gut, dass das Engagement der Gemeinde öffentlich bekannt werde und die Übergabe “nicht heimlich im Hinterstübchen” stattfinde. Angesichts der Terrorakte vermischten sich Islam und Gewalt in der öffentlichen Wahrnehmung, so Kuntze. Das erzeuge Ängste und Vorurteile in der Bevölkerung. Mit ihren karitativen Aktionen würden Muslime wie die Ahmadiyya ein Gegenbild zeichnen, um auf diese Weise Schritt für Schritt Vorurteile abzubauen.

Genau das will die Gemeinde, die sich im Übrigen schon lange deutschlandweit wohltätig engagiert. Die Benefizläufe “Charity Walk & Run” finden jährlich in insgesamt 15 Städten statt. Zu den Laufstrecken gehören neben dem Berliner Tempelhofer Feld der Englische Garten in München, der Schlossgarten in Stuttgart und der Kurpark in Wiesbaden. Der nächste Berliner Lauf ist für den 26. April 2016 geplant. 170.000 Euro, so sagt Hafiz Usama, seien über die Startgebühren bislang zusammengekommen und komplett an Kinderhilfseinrichtungen übergeben worden.

Hilfe für todkranke Kinder

Über 2000 Euro kann sich jetzt das Kinderhospiz Berliner Herz freuen, das Platz für zwölf unheilbar kranke Kinder und deren Eltern bietet, um sie in der ihnen noch verbleibenden Zeit zu unterstützen.

Ein einladendes und freundliches Haus, dessen Team um die Hospiz- und Pflegedienstleiterin Corinna Ebadi dankbar für jede finanzielle Unterstützung ist. 450 Euro kostet ein vollstationärer Pflegeplatz pro Tag. Den Großteil trägt zwar die Krankenkasse, aber fünf Prozent der Kosten müssen regelmäßig über Spenden finanziert werden.

Wenn ein Kind ambulant, also nur für einen Tag oder eine Nacht aufgenommen wird, dann muss der Transport ins Hospiz ebenfalls aus Spenden finanziert werden, weil die Kasse in solchen Fällen nicht einspringt. Erst im März ist das Hospiz in neue Räumlichkeiten umgezogen. Hinter dem Haus soll ein Streichelzoo eingerichtet werden, die Bepflanzung ist auch noch nicht ganz fertig. “Von der Spende können wir jetzt etwas Schönes anschaffen”, freut sich Ebadi. Hafiz Usama, Munir Ahmad Shahid, Tino Anjum und Qasim Unger, das ist zu spüren, freuen sich mit.

Charity Walk & Run in Stuttgart

Zehn Kilometer für den guten Zweck

Von Wenke Böhm 

Sporteln für den guten Zweck: 140 Läufer habe sich am Samstag im unteren Schlossgarten gemessen und dabei einige Hundert Euro fürs Kinderhospiz gespendet.

Stuttgart – Für Patrick Tutzauer war es ein Trainingslauf bei angenehmen 22 Grad. Locker trabte der 27-Jährige am Samstagmorgen nach seinen zehn Kilometern ins Ziel an der Haltestelle Mineralbäder. Seine Zeit von 37 Minuten und 21 Sekunden setzte die Siegermarke beim zweiten „Charity Walk & Run“ in Stuttgart. „Die Benefizaktion hat mich dazu bewogen, mitzumachen“, sagte der Stuttgarter. Er laufe recht oft im Schlossgarten, und so könne er gleich noch etwas Gutes für das Kinderhospiz tun. „Auch das Multikulturelle spielt für mich eine Rolle.“

Der Lauf für den guten Zweck war von der Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft organisiert worden. Diesmal gingen rund 140 Sportler an den Start, 20 mehr als im Vorjahr. Zum ersten Mal gab es auch einen Kinderlauf.

Die jeweils 15 Euro Startgeld fließen komplett an den guten Zweck. Somit können sich das Stuttgarter Kinderhospiz und die Hilfsorganisation Humanity First schon einmal auf zusammen rund 2000 Euro freuen. Hinzu kommen noch Spenden. „Wir rechnen mit mindestens 3000 Euro insgesamt“, sagte Nabeel Aslam von der Jugendorganisation, die ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main hat.

Baubeginn im Oktober

Ihr Anteil werde ins Stationäre Kinder- und Jugendhospiz in Stuttgart fließen, erklärte Kinderhospiz-Leiterin Michaela Müller. Deutschlandweit gebe es mehrere stationäre Kinderhospize, aber in Baden-Württemberg noch nicht eines. Deshalb hätten sie ein Grundstück an der Diemershaldenstraße gekauft und wollen das dortige Gebäude umbauen.

Baubeginn ist für diesen Oktober geplant, im Herbst 2017 will Hospiz Stuttgart die neue Einrichtung eröffnen. „Es ist schön, zu spüren, dass es hier in Stuttgart eine große Unterstützung für das Kinderhospiz gibt“, sagte Müller. Das gelte finanziell wie ideell, betonte sie.

Die Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft hat mit ihrem Benefizlauf seit 2007 in mehreren großen Städten insgesamt rund 150.000 Euro für lokale Hilfsorganisationen und Vereine gesammelt. Aslam betonte, dass es ihnen sehr wichtig sei, Menschen zu helfen und Gott zu dienen. „Auch friedliebende Muslime sollen sich zeigen, und nicht nur Radikale die Schlagzeilen beherrschen.“

Training für den Marathon

Der Schirmherr, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, lobte im Grußwort: „Mit den Benefizläufen Charity Walk & Run stellt die Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft unter Beweis, dass Sport Barrieren zwischen Menschen einzureißen und Brücken aufzubauen vermag.“

Auch Tutzauer mischte sich nach der Siegerehrung noch eine Weile unter das internationale Teilnehmerfeld. Dann packt er seine Sachen, weil er am Abend bei einem weiteren 10-Kilometer-Lauf in der Pfalz mitmachen wollte. „Ich fange gerade an, für den Marathon zu trainieren.“

Stuttgarter Zeitung
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.charity-walk-run-in-stuttgart-zehn-kilometer-fuer-den-guten-zweck.ed51f21b-c7f5-4363-89ee-cc2883fc046b.html
02.08.2015 – 17:58

Charity Walk & Run in Wiesbaden

Laufen, walken, Gutes tun

 Von 

Charity Walk & Run Wiesbaden startet am 23. Mai im Kurpark. Neu ist nicht nur der Veranstaltungstermin. In das Programm haben die Organisatoren erstmals auch einen Kinderlauf über 1,6 Kilometer aufgenommen.

Auf den Herbst wollten die Veranstalter des Charity Walk & Run Wiesbaden in diesem Jahr nicht warten – und laden bereits für Samstag, 23. Mai, zum großen Benefizlauf durch den Kurpark ein.

Neu ist nicht nur der Veranstaltungstermin. In das Programm haben die Organisatoren erstmals auch einen Kinderlauf über 1,6 Kilometer aufgenommen. „Wir haben uns in diesem Jahr nämlich das Ziel gesetzt, 1000 Teilnehmer für den Charity Walk & Run zu gewinnen. Deshalb gibt es diesen zusätzlichen Lauf. Darüber hinaus werden wir auch Zeitmessung und Wertungen auch für die Fünf-Kilometer-Läufer anbieten“, schreibt Adeel Shad vom Organisationsteam.

Zu insgesamt vier Wettbewerben können sich die Läufer noch immer anmelden: Männer und Frauen können zehn oder fünf Kilometer joggend bewältigen oder fünf Kilometer walken. Kinder bis zwölf Jahren können auf die 1,6 Kilometer lange Strecke gehen. Die jungen Teilnehmer starten am Pfingstsamstag um 11.30 Uhr, die Älteren gehen eine halbe Stunde später auf die Strecken.

Neuer Rekordversuch

Erwachsene Sportler zahlen mindestens 15, Kinder mindestens 10 Euro. Das Geld kommt nicht etwa dem Organisator, der Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat, zugute. Es geht laut Veranstalter zu 100 Prozent an lokale soziale Einrichtungen: in Wiesbaden an das Kinderhospiz Bärenherz, den Verein Zwerg Nase sowie Humanity First.

In den vergangenen acht Jahren hat der muslimische Verein allein in Wiesbaden mehr als 50 000 Euro gesammelt, mehr als 3400 Teilnehmer gingen auf die Strecken. Und in diesem Jahr wollen die Organisatoren einen neuen Rekord für die hessische Landeshauptstadt aufstellen. „Da nun bundesweit an 15 Orten unter anderem in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt dieser Lauf stattfindet, gibt es auch zwischen den Standorten ein Wettbewerb hinsichtlich Spendensumme und Teilnehmerzahl“, schreibt Adeel Shad. „Diesen Wettbewerb möchten wir natürlich für Wiesbaden gewinnen.“

Den Charity-Lauf gibt es bereits seit 2007. Unter dem Leitsatz „Laufen, begegnen, helfen“ wollen die Organisatoren wechselseitige Vorurteile abbauen und durch eine gemeinsame sportliche Aktivität einen Raum für Begegnung schaffen. Nicht nur Sportler kommen bei der Veranstaltung auf ihre Kosten. Auch für die Zuschauer wird es ein Rahmenprogramm geben.

Wer sich für den Benefizlauf anmelden möchte, informiert sich im Internet unter www.charity-walk.info. Eine Online-Anmeldung unter dem Menüpunkt „Teilnehmen“ ist laut dem Veranstalter erwünscht.

Frankfurter Rundschau
http://www.fr-online.de/wiesbaden/wiesbaden-laufen–walken–gutes-tun%2c1472860%2c30684320.html
17.05.2015 – 20:51

Charity Walk & Run in Wiesbaden

Zeitung: Wiesbadener Kurier

12 | 08/05/2015 | Lokales | RMP | Wiesbaden

Muslime setzen ein Zeichen

BENEFIZLAUF  Charity Walk & Run am 23. Mai

WIESBADEN (red). Dieses Jahr findet der Charity Walk & Run im Frühling und nicht erst im Herbst statt: Am Pfingstsamstag, 23. Mai, wird am Warmen Damm zugunsten von Bärenherz, Zwerg Nase und Humanity First gelaufen. “Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, 1000 Teilnehmer für den Run zu gewinnen”, so Nabeel Ahmad Aslam, Abteilungsleiter für Humanitäre Arbeit beim Charity Walk & Run.

Dafür wurde ein 1,6 Kilometer langer Kinderlauf zum Programm hinzugefügt. Außerdem werden Zeitmessungen und Wertungen auch für die Fünf-Kilometer-Läufer angeboten. “Ich denke, was bisher durch den Lauf in Wiesbaden erreicht wurde, kann sich sehen lassen”, so Aslam: das ehrenamtliche Engagement von mindestens 100 jungen Muslimen, über 50 000 Euro Spenden für die Bärenherz Stiftung, Zwerg Nase Stiftung und Humanity First Deutschland und mehr als 3400 Teilnehmer in den vergangenen acht Jahren. “Und ein Beitrag zu mehr Toleranz, durch sichtbares Engagement von Muslimen”, so Aslam.

Der Startschuss fällt am 23. Mai um 12 Uhr am Warmen Damm. Die Strecke führt durch den Kurpark. Es gibt Wertungen beim Zehn-Kilometer-Lauf, beim Fünfer, bei der Fünf-Kilometer Nordic Walking-Strecke und beim Kinderlauf. Erwachsene spenden mindestens 15 Euro, Kinder zehn Euro. Es gibt auch eine Kinderecke und einen Imbiss.

Ahmadiyya-Gemeinde

Ahmadiyya Gemeinde läuft für guten Zweck

STADE. Die Jugendorganisation Majlis Khuddam Ul Ahmadiyya Deutschland (MKAD) unterstützt mit  ihrem ersten Charity Walk & Run Benefizlauf in der Stader Innenstadt hilfsbedürftige Kinder.

Den Startschuss war um 12 Uhr Bürgermeisterin Nieber um 12 Uhr gegeben. Insgesamt 370 Läufer waren bei den 10-, 5- und 2,5-Kilometer-Strecken am Start. Startgeld und weitere Spenden gehen zu 100% an das Projekt herzlicht des Hospiz-Vereins Stade und an das Waisenheim in Benin, Afrika, von Humanity First Deutschland.

Quelle: www.tageblatt.de

Charity Walk & Run in Mainz

Simret Restle-Apel unterstützt Laufserie Charity Walk & Run in Mainz

Mainz/Kassel. Bei dem Charity-Lauf der am 26. Oktober 2014 zum ersten Mal auch in Mainz ausgetragen wurde, konnte die für den PSV Grün-Weiß Kassel startendende Simret Restle-Apel mit ihrem Start zum Erfolg der Charity-Laufveranstaltung beitragen.

Die Organisatoren waren vom Engagement der amtierenden Deutschen Meisterin über 10 k mit dem PSV-Team sehr angetan und bedankten sich für die Teilnahme.

Über 200 Teilnehmer sammelten gemeinsam über 3000 Euro an Spenden zugunsten des Fördervereins für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz und des Waisenheims in Benin von Humanity First Deutschland.
Restle-Apel war vom Engagement der vielen muslimischen Menschen beeindruckt und bedankte sich nach dem Rennen bei den Organisatoren für die tolle Veranstaltung.
Ihr Sieg über die 10 Kilometer mit einer Zeit von 34:10 Minuten spielte an diesem Tag nur eine Nebenrolle.

Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA)
http://www.hna.de/sport/regionalsport/simret-restle-apel-unterstuetzt-laufserie-charity-walk-mainz-4291566.html
29.10.2014 – 16:33

Für kranke und arme Kinder in Bewegung

CHARITY WALK & RUN Muslimische Jugendorganisation sammelt 2400 Euro

uuMAINZ – Gesungene Verse aus dem Koran sind nicht das, was man bei einer Sportveranstaltung erwartet. Am Sonntagmittag begleiteten sie dennoch Läuferinnen und Läufer, die erfolgreich den „Charity Walk & Run“ absolviert hatten, bei der Siegerehrung am Rheinufer hinter dem Rathaus.
Seit 2007 wurde der Lauf bisher 21 Mal in verschiedenen Städten ausgetragen. In Mainz feierte er am Sonntag Premiere. Organisiert wird er ehrenamtlich von Mitgliedern der „Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya“, einer Jugendorganisation der Glaubensgemeinschaft „Ahmadiyya Muslim Jamaat KdöR“. Im Sinne des guten Zwecks durfte gegen eine Gebühr von 15 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Kinder bis 15 Jahren jeder teilnehmen – egal ob Läufer, Walker, Wanderer oder Spaziergänger.
Auch abseits sportlicher Aktivität waren Spenden willkommen. So wird der Erlös komplett zu gleichen Teilen der Organisation „Humanity First“ und dem Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder in Mainz zur Verfügung gestellt. Während die erstgenannte Organisation sich in Gebieten mit besonders großer Armut und Hilfsbedürftigkeit einsetzt, unterstützt der Förderverein Familien in jener schwierigen Situation, wenn Kinder aufgrund ihrer Krankheit längere Zeit im Krankenhaus verbringen müssen. Dessen Vorstandsvorsitzender Kai Leimig zeigte sich entsprechend begeistert von dem Einsatz der Jugendlichen. Die wiederum verfolgten mit dem Benefizlauf ein weiteres Ziel: „Wir wollen in der Öffentlichkeit ein anderes Bild der Muslime vermitteln, das sich von dem radikalen Gestus größtmöglich distanziert“, erklärte Nabeel Aslam. Dass dabei der sportliche Aspekt nicht in den Hintergrund geriet, dafür sorgte Siegerin Simret Restle-Apel, die den Lauf aufgrund seines wohltätigen Charakters anderen Veranstaltungen vorgezogen hatte. In einer beeindruckenden Zeit von nur 34,10 Minuten war sie dreieinhalb Minuten schneller als der beste Mann. Als Sieger bei den Männern durfte Nikolic Izidor dennoch sehr stolz auf seine Leistung sein. Er und die anderen trugen am Ende dazu bei, dass immerhin etwa 2400 Euro in die Kassen gespült wurden.

Egal ob Walker oder Läufer – alle Teilnehmer des „Charity Walk & Run“ gingen für arme und kranke Kinder an den Start.

Foto: hbz/Jörg Henkel

CWR Mörfelden-Walldorf

Zwei Strecken zur Wahl

Glaube – Jugendliche der Ahmadiyya Muslim Jamaat veranstalten Wohltätigkeitslauf

MÖRFELDEN-WALLDORF.
Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) veranstaltet die Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat am Sonntag (11.) den ersten „Charity Walk & Run“ in Mörfelden-Walldorf.

Startgeld und Spenden dieses Wohltätigkeitslaufs fließen laut Mitteilung der Ahmadis zu 100 Prozent dem Hospizverein Mörfelden-Walldorf und dem Verein Humanity First zu. Das Motto des Laufs durch den Wald hinter dem TGS-Gelände lautet „Laufen, Begegnen, Helfen“. Start ist um 12 Uhr am Sportplatz der TGS Walldorf (Okrifteler Straße). Meldungen sind ab 9.30 Uhr möglich. Zur Auswahl stehen Strecken über zehn Kilometer für Läufer und fünf Kilometer für Walker, Wanderer und Läufer. Das Startgeld beträgt für Erwachsene mindestens zehn Euro, für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre sind es fünf Euro.

Anmeldungen sind auf dem TGS-Gelände oder im Internet auf www.charity-walk.info möglich.

Echo
http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/moerfelden-walldorf/Zwei-Strecken-zur-Wahl;art1254,5011782
06. Mai 2014